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Zahlendreherei unter Obama |
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Bild: © Beate Klinger / Pixelio.de
| Die Arbeitslosenquote in den USA soll von 10 Prozent auf 9,7 Prozent gesunken sein und das bei 20.000 mehr Arbeitslosen...
Die Zahlen aus dem Arbeitsministerium unter US-Präsident Obama scheinen immer weniger die Realität widerzuspiegeln:
Die Arbeitslosenquote soll von 10 Prozent im Dezember auf 9,7 Prozent im Januar gefallen sein, dabei wurde jedoch analog ein Anstieg von 20.000 Arbeitslosen vermerkt.
Bereits im Dezember soll die Quote stabil gewesen sein, dennoch wurden 150.000 Menschen arbeitslos, wie das Ministerium nachträglich einräumen musste.
Damit sind nun ca. 15 Millionen Amerikaner ohne Arbeit, im Jahr 2007 waren es noch 7 Millionen. Experten gehen davon aus, dass die Arbeitslosenquote statt den offiziellen 10 Prozent auf derweil 17 Prozent gestiegen ist. Auch ist die durchschnittliche Zeit, in der ein amerikanischer Bürger arbeitslos bleibt, auf 30 Wochen gestiegen. Dadurch kann zumindest teilweise die realitätsferne Statistik des Ministeriums erklärt werden, denn es werden in dieser keine Personen erfasst, die länger als ein Jahr arbeitslos waren. | |
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Kevin | 08.02.2010 - 20:25 Uhr
Kommentare
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Thomas schrieb am 11.02.2010 um 13:18 Uhr: Das mit Statistikschönung ist in der BRD auch nicht anders.
Da werden Langzeitarbeitslose in irgendwelche (zum Teil wirklich) sinnlosen "Arbeitswiedereingliederungsmassnahmen" (im Volksmund auch 1-Euro-Job genannt) damit diese die Arbeitslosenstatistik nicht weiter belasten.
Dergleichen gilt für "Bewerbungschulungsmassnahmen" - die ungefähr genauso sinnlos sind.
Ein anderes Beispiel ist, daß Arbeitslose in "Office-Kurse" gesteckt werden um den Umgang mit dem PC zu erlernen, nur gibt es da leider keine Eingangsprüfung ob derjenige das wirklich nötig hat. In dem mir bekannten Beispiel, hatte die Schülerin mehr Plan von der ganzen Materie als der Dozent.
Dies dient einzig und alleine nur dem Zweck die Statistiken zu schönen, aber arbeitslos sind diese Person faktisch immernoch. Da aber "Weiterbildung" (die man Zwangsweise machen MUSS - auch wenn eigentlich nicht notwenidg-, sonst bekommt man das ALG gestrichen) laut Berechnung der Statistik NICHT Arbeitslose/suchende sind, wird auf diese Art und Weise die Statistik extrem geschönt.
Die in der BRD real vorherrschende Arbeitlosenzahl dürfte um ettliches höher liegen, als die veröffentlichten Zahlen.
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