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Liefer-Engpässe bei wichtigen Kinder-Impfstoffen |
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Bild: © Franz Haindl / Pixelio.de
| Die pausenlose Herstellung des Impfstoffes Pandemrix gegen die Schweinegrippe hat jetzt zu schwerwiegenden "Nebenwirkungen" geführt - die ausgelasteten Pharma-Firmen haben die Produktion notwendiger Impfstoffe für Kinder und Säuglinge versäumt...
Bei der Auslieferung des bedeutenden Vierfach-Impstoffes gegen Masern, Mumps, Röteln und Windpocken stockt die Auslieferung bereits seit Mitte Januar - doch wesentlich verheerender ist das Ausbleiben des unentbehrlichen Sechsfach-Impfstoffes, der besonders Säuglinge unter anderem vor Keuchhusten, Diphtherie oder Tetanus schützen soll.
Einer der größten Hersteller von Impfstoffen - Glaxosmith Kline in Großbritannien - bedauert den Engpass zutiefst und verspricht, so schnell wie möglich Abhilfe zu schaffen. Allerdings gesteht der Hersteller ebenso, dass die Impfstoff-Knappheit bis zum zweiten Quartal dieses Jahres andauern könnte.
Der Verband deutscher Kinder- und Jugendärzte in Deutschland reagiert verärgert und erklärt in aller Deutlichkeit, dass es für Kinder, die bereits eine Grundimmunisierung haben, nicht so tragisch sei - für Säuglinge allerdings, könne das Ausbleiben dieser Impfung lebensbedrohlich werden. Ebenso beklagen sie, dass es für Deutschland viel zu wenig Anbieter gebe und sie der Staat nicht dazu verpflichte, Impfstoffe auf Vorrat zu produzieren.
Momentan gibt es für Eltern nur zwei Möglichkeiten die Misere zu überbrücken, zum Einen die Impf-Termine ihrer Sprösslinge zu verschieben, zum Anderen Einzel-Impfungen für Säuglinge, die durch die momentane Situation besonders gefährdet sind, vornehmen zu lassen - das bedeutet, viele schmerzhafte Spritzen für die wehrlosen Kleinen. | |
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Svenja | 08.02.2010 - 11:12 Uhr
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