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Jingdan rührt die Welt zu Tränen

 



Bild: © Uwe Ritter / Pixelio.de

Die herzerweichende Geschichte des kleinen Jingdan geht um die Welt - viele Stunden am Tag verbringt er in Ketten...

Peking - sein eigener Vater hat ihn vor einem Supermarkt "angebunden" - schwere Ketten liegen um die Gelenke seiner kleinen Füßchen sowie an seinen zarten Handgelenken. So muss der 2-jährige täglich stundenlang ausharren, Leute gehen an ihm vorbei, können ihm jedoch nicht helfen.

Warum tut ein Vater so etwas?



Der Rikschafahrer erklärt betroffen, warum er so handeln muss: Mit seinem geringen Verdienst könne er sich keinen Kindergartenplatz für Jingdan leisten und weil seine Tochter (4) vermutlich genau an dieser Stelle vor etwa zwei Wochen von Kinderhändlern entführt worden und bisher spurlos verschwunden sei, kette er seinen Sohn während seiner Arbeitszeit dort zum Schutze an - er wisse sich nicht anders zu helfen.

Tatsächlich werden in China jährlich bis zu 200.000 Kinder entführt und an andere Orte verkauft, die besorgten Behörden kennen das Problem, wissen aber nicht, was sie dagegen unternehmen sollen.



Nachdem das Amt nun auf das Schicksal des kleinen Jingdan aufmerksam gemacht wurde, gibt es jetzt ein Happy End für den geplagten Jungen - der örtliche Kindergarten hat angeboten, den Kleinen drei Jahre kostenlos zu betreuen.



Hier die bewegenden Bilder des mittlerweile glücklichen Jingdan: *klick*
 

    
Svenja | 06.02.2010 - 10:36 Uhr    



Kommentare

  Uwe schrieb am 07.02.2010 um 22:24 Uhr:
Stimmt, Svenja. Es ist schon schwer zu ertragen, wenn man solche Bilder sieht. Leider gibt es viel zu viel Elend in der Welt. Daran ist schwierig was zu ändern, wo doch die Menschenrechte dort mit Füssen getreten werden....

  Svenja schrieb am 06.02.2010 um 12:44 Uhr:
Wie weit mittellose Leute in manchen Ländern gehen müssen ist schon Wahnsinn.

Ich war sichtlich berührt, als ich Die Bilder des hilflosen Kleinen in den Nachrichten sah.


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